Die "Schule der Zukunft" an der Realschule Sundern

Bereits zum vierten mal nehmen wir an der Kampagne teil. Nachdem wir in den vergangenen Jahren eine Bestandsaufnahme der Projekte durchgeführt, an dem Aufbau lokaler Netzwerke mitgewirkt ("Gemeinsam aktiv im HSK") und die Leitideen der Kampagne in das Schulprogramm aufgenommen haben, ist es ein angestrebtes Ziel im aktuellen Durchgang, die Anzahl der mitarbeitenden Kollegen zur Durchführung der Kampagne an der eigenen Schule zu erhöhen und die Bedeutung internationaler Kooperativen für den Unterricht vor Ort zu intensivieren. Gleichzeitig sollen die Schwerpunkte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung stärker zum Ausdruck kommen. Das geschieht in den einzelnen Aktionen in sehr unterschiedlicher Art und Weise, sodass die einzelnen Schwerpunkte in den Beschreibungen explizit genannt werden.

Zunächst hat sich die Anzahl der betreuenden Lehrer an unserer Schule für die Kampagne erhöht. Wir hoffen, dass sich die Anzahl der Betreuer noch weiter erhöhen wird. Das soll dadurch geschehen, dass einmal initiierte Projekte auf Schulebene noch stärker unter Einbezug der Klassen- und Fachlehrer durchgeführt werden und nicht den Betreuern alleine zukommen. Dabei erarbeiten sich die betreffenden Kollegen eigenständig Möglichkeiten, wie sie in ihrem Unterricht Methoden und Tools für ein globales, nachhaltiges Lernen implementieren können und erproben diese an ganz unterschiedlichen Themen und auf ganz unterschiedlicher Weise.
Somit soll globales Lernen stärker in den regulären Unterrichts mit einbezogen werden. Das geschieht insbesondere im naturwissenschaftlichen Unterricht, im Fach Religion und Erdkunde wie auch in den Sprachen.
Einige Aktionen lassen sich allerdings keinem Unterrichtsfach zuordnen, so dass für diese Aktionen gesonderte Zeit beansprucht wird. Dazu zählen:
- "We light up the world": Weihnachten weltweit
- Karneval an unserer Schule
- Der "Read Aloud Day"
- Der "European Day Of Languages"
und andere mehr.
Auch während einiger Vertretungsstunden werden mithilfe internationaler Kooperativen Unterrichtsinhalte sinnvoll ergänzt.

Die Inhalte der aktuellen Kampagne können wir hier bereits veröffentlichen. Weitere Informationen mit Bild- und Tonmaterial zu einzelnen Aktionen mit internationaler Beteiligung finden Sie auch auf unserer englischsprachigen Seite .

Mittwoch, 12. Dezember 2018

"We light up the world": Weihnachten in aller Welt



BNE- Modul:
Ökonomie
Ökologie
Global
Soziales
Projekt:




Beteiligung: Schüler der Klassen 7 an der Städtischen Realschule Sundern.
Schüler und Schülerinnen an der/dem
St. Alberts Secondary Higher School, Kerala, Indien
Ägnas School, Orust, Schweden
Hawkesdale School, Australien
Elementary School Balatonboglar, Ungarn
International Community School, Abidjan, Elfenbeinküste
Technischen Gynasium Nr. 191, Kiev, Ukraine
St. Molaga's School, Balbriggan, Irland
Collège Petit Manoir, Martinique

sowie Lehrerinnen und Lehrer aus
Argentinien, Trinidad/Tobago, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Russlands

Initiator: Städtische Realschule Sundern


Jedes Jahr im Dezember treffen sich die Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters mit ihren Lehrerinnen und Lehrern um zu zeigen, wie in den jeweiligen Ländern Weihnachten gefeiert wird. Dazu gehört nicht nur das Weihnachtsfest als solches. Auch die Vorweihnachtszeit und die Zeit nach Weihnachten sind immer wieder Bestandteil der Powerpoint- Präsentationen, der Gesangsdarbietungen und Tänze. Auch einzelne Lehrer aus dem Ausland lassen es sich nicht nehmen und stehen sehr früh auf, um landesspezifische Bräuche vorzustellen.
Das kann eine besondere Garderobe in dieser Zeit oder auch eine spezielle Speise sein.

Am Ende der Veranstaltung singen alle zusammen das Lied "Silent Night - Holy Night" in Englisch als Global Choir, dirigiert von der Musiklehrerin oder dem Musiklehrer einer der teilnehmenden Schulen und mit Unterstützung eines Schulchores.

Nicht unerwähnt bleiben soll die Tatsache, dass auch immer wieder Klassen, Kleingruppen und einzelne Lehrpersonen dieser Veranstaltung beiwohnen und Fragen stellen, deren Teilnehmer nicht christlichen Glaubens sind. Sie möchten den christlichen Glauben näher kennen lernen.

So lernen die Schülerinnen und Schüler die Andersartigkeit und die Gemeinsamkeiten der Kulturen im geschlossenen Raum der Schule kennen. Wir hoffen, dass sie dann genauso offen mit den anderen Kulturen in unserer eigenen Stadt umzugehen lernen und wir als Schule somit einen guten Beitrag zur Völkerverständigung geleistet haben.

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